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Das Vorschauvideo zeigt genau das, was in der MIDI-Datei steckt, linke Hand und rechte Hand visualisiert.

Vorschau im Übungsmodus

Erste 30 Sekunden
Gesamtlänge: 5:15 · nach dem Kauf freigeschaltet

Bill Evans

Minority

Solo-Klavier · aufgenommen 1959MIDI-Datei

Jazz PianoMittelstufeGetrennte Hände5:15

9,99 €

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Minority ist ein Stück von Gigi Gryce und keines von Evans selbst, eine Bop-Linie in Moll aus der Mitte der fünfziger Jahre, die zuerst von Bläsern aufgegriffen wurde. Sie läuft schnell und nimmt scharfe Wendungen, und sie verlangt genau jene Art von Spiel, für die Evans am wenigsten in Erinnerung geblieben ist.

Er stellte das Stück an den Anfang von Everybody Digs Bill Evans, aufgenommen im Dezember 1958 und im Jahr darauf bei Riverside erschienen, woher die Jahreszahl 1959 stammt. Sam Jones spielt Bass und Philly Joe Jones Schlagzeug, und Evans hatte erst wenige Wochen zuvor das Sextett von Miles Davis verlassen, nach acht Monaten in der Band, die ihn bekannt machte. Seinen Titel bezog das Album von der eigenen Plattenhülle: Dort standen lobende Worte von Miles, Cannonball Adderley, George Shearing und Ahmad Jamal. Womit die Platte beginnt, ist nicht der verhaltene Pianist, den sein Ruf verspricht: einstimmige Linien in hohem Tempo, geradewegs durch die Changes, über einer Rhythmusgruppe, die nichts schenkt. Aus derselben Sitzung stammt Peace Piece, und beides auf einer Platte zu haben, ist das Argument für dieses Album.

Die Transkription folgt der Darbietung so, wie sie gespielt wurde, mit linker und rechter Hand auf getrennten MIDI-Kanälen. Bei diesem Tempo ist das mehr wert als bei jedem anderen: Die rechte Hand lässt sich herauslösen und im halben Tempo spielen, bis die Phrasierung sitzt, während die linke die Begleitung genau dort lässt, wo Evans sie hingesetzt hat.

Künstler
Bill Evans
Genre
Jazz Piano
Aufgenommen
1959
Schwierigkeit
Mittelstufe
Dauer
5:15
Tempo
120 bpm
Tonart
Kanäle
2 · linke und rechte Hand
Format
.mid · Type 1
Porträt von Bill Evans
Bill Evans

Bill Evans brachte impressionistische Harmonik und einen singenden, nach innen gewandten Anschlag ins Klaviertrio. Seine rootless Voicings veränderten, wie Jazzpianisten Akkorde hören, und Alben wie Sunday at the Village Vanguard bleiben Pflichtprogramm.

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